Immer wieder wird das tolle neue (oder auch alte) Handy zur Kostenfalle

Hier eine Auswahl der Möglichkeiten durch eine Handyrechnung in finanzielle Schwierigkeiten zu kommen:

Falle 1: Teure Sonderrufnummern
Ohne 01805-Nummer gibt es noch nicht mal eine Bahnauskunft. Doch vom Handy aus sind Anrufe bei den Sonderrufnummern oft teuer. Achtung: In der Werbung stehen nur die viel günstigeren Preise für Anrufe vom Festnetz.
• 0900-Nummern: Hier wird der Preis vor Beginn des kostenpflichtigen Telefonats angesagt. Erlaubt sind bis zu drei Euro/Minute oder 30 Euro pro Gespräch.
• 01377-/01378-/01379-Nummern: Ein Anruf bei Gewinnspielen und TV-Abstimmungen, etwa zum „Tor der Woche“, kostet per Festnetz mindestens 50 Cent, per Handy zwischen 85 Cent und 2,85 Euro.
• 01805-Nummern: Die kosten aus dem Festnetz 14 Cent pro Minute. Per Handy zahlt man meist deutlich mehr als 70 Cent pro Minute.
Falle 2: Verstecktes Klingelton-Abo
Bei vielen Tarifen gibt es automatisch ein Abo für Klingeltöne, Logos oder Handyspiele („mload“, „multi media Load“, „Jamba-Option“) dazu. Die Verpflichtung ist im Kleingedruckten des Vertrags versteckt – und wird oft als „gratis“ beworben. In der Regel fällt aber spätestens ab dem vierten Monat ein Euro pro Monat an. Wer die angeblich kostenlosen Klingeltöne lädt, zahlt saftige Gebühren fürs Handy-Internet
Falle 3: Schlechter Abrechnungstakt
Handygespräche werden fast nie sekundengenau abgerechnet, sondern schon ab der ersten Sekunde auf die volle Minute aufgerundet. Manche Tarife rechnen immerhin ab der zweiten Minute sekundengenau (60/1-Takt) oder auf zehn Sekunden ab (60/10-Takt). Besonders unfair sind Tarife, die durchweg auf die volle Minute aufrunden (60/60-Takt). Dadurch steigen die Kosten teils drastisch: Bei einem Tarif mit einem Minutenpreis von 29 Cent etwa kostet ein 62-Sekunden-Telefonat im 60/1-Takt 30 Cent, mit 60/60-Takt fast das Doppelte (58 Cent).
Falle 4: Grundpreis steigt automatisch
Geworben wird mit einem sehr niedrigen Monatspreis. Doch nach einigen Monaten steigt die Grundgebühr.
Falle 5: Teure Anrufe beim eigenen Kundenservice
Wer mit dem eigenen Handy beim Kundenservice anruft, muss dafür zahlen. Oft ist das Hilfetelefon sogar deutlich teurer als normale Anrufe.
Falle 6: Mindestlaufzeit 25 statt 24 Monate
Wie viele Monate dauert eine 24-monatige Vertragslaufzeit? Bei einigen Anbietern lautet die Antwort: knapp 25. Denn wer dort zum Beispiel seinen am 5. Dezember 2010 gebuchten Tarif kündigt, wird nicht am 5. Dezember 2012, sondern erst am 31. Dezember 2012 aus dem Vertrag entlassen.
Falle 7: Minutenpakete mit Beschränkung
Für Vertragsangebote mit Gratis-Zugaben stricken die Anbieter gern spezielle Tarife – Kostenfallen inklusive. So gelten Inklusivminuten oder Frei-SMS oft nur für bestimmte Netze oder Uhrzeiten. Wer das übersieht, zahlt drauf, zum Beispiel für teure Anrufe in fremde Netze.
Falle 8: Handy nur zur Miete
Ein neues Handy gibt es bei Neuabschluss eines Handyvertrags oft zu regelrechten Schnäppchenpreisen – oder sogar umsonst. Die Kosten fürs Handy holt sich der Anbieter normalerweise über die Grundgebühr des Tarifs und hohe Minutenpreise zurück. Ein neuer Trick ist die Handymiete: Hier erhält der Nutzer das Handy immer gratis. Dafür fällt zusätzlich zum Tarif eine monatliche Mietgebühr an. Doch die Miete ist so hoch, dass nach 24 Monaten längst der Kaufpreis des Handys bezahlt ist. Dennoch gehört es Ihnen am Ende nicht. Denn nach zwei Jahren mieten Sie ein neues Handy und geben das alte zurück.
Falle 9: Teure Rückrufe aus der Mailbox
Jemand hat eine Nachricht auf der Mailbox hinterlassen? Lassen Sie sich doch per Tastendruck mit dem Anrufer verbinden. Das klappt mittlerweile bei allen Anbietern. Tolle Sache, aber leider fällt in manchen Tarifen dafür ein Aufpreis zu den üblichen Gesprächsgebühren an.
Falle 10: Teures verbilligtes Handy
Manche Anbieter werben mit einem angeblich superbilligen Handy zum Vertrag. Doch in Wirklichkeit gibt es das Modell im freien Handel fast zum gleichen Preis und zwar ohne Vertragsbindung. Wer das Handy mit Vertrag kauft, zahlt doppelt drauf: Mindestens 24 Monate lang fallen jeden Monat Grundgebühren an. Die Minutenpreise der Tarife mit verbilligtem Handy sind meist drei- bis fünfmal so hoch wie die eines günstigen Discount-Tarifs ohne monatliche Grundgebühr.

Diese Liste lässt sich weiter fortsetzen.

Die neue Pemiummarke Felix-Mobile steuert diesen Kostenfallen entgegen:
sämtliche Funktionen, die es möglich machen Premium-SMS zu versenden, Romingfuktion, Anruf zu Servicenummern usw. sind im Basistarif abgeschaltet, aber jederzeit zubuchbar.
es gibt
- keine Vertragslaufzeiten
- keine Grundgebühr
- kein Mindestumsatz
- keine Bonitätsprüfung
- ein individuell wandelbares Options-Tarif-Modell
- ein unglaubliches Bonusprogramm

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